Sherpas sind die wahren Helden am Everest

Zuletzt aktualisiert am 22. November 2020 by Roger Kaufmann

Sherpas der unsichtbare Mann am Everest

Sie bringen die schwersten Lasten und zahlen die höchstmöglichen Kosten auf dem höchsten Hügel der Welt.

Wie in Wikipedia ist Sherpa ein Substantiv, das letztendlich ein Verb war, wie in „Kannst du eine Tasche für mich tragen?“ = Sherpa

Aber die Worte „Sherpa“ zeigten anfangs „Individuen aus dem Osten“ an und werden auch vom Sherpa selbst als „shar-wa“ ausgesprochen.

Bevor das Bergsteigen im Himalaya zu einer herausragenden Aktivität wurde, bedeutete das Wort Sherpa nur eine Gruppe von Menschen, die aus Osttibet nach Nepal einwanderten.

Dies war, bevor beide Bereiche unterschiedliche Länder waren.

Ethnische Sherpas ließen sich in den Hügeln des Solukhumbu-Tals in Nepal mit dem ältesten Viertel in der Stadt Pangboche nieder.

snow covered mountain
Photo by Gianluca Grisenti on Pexels.com

Das Tal ist derzeit ein Nationalwald und die Stadt ein Anfangsfaktor für die Besteigung des Mount Everest – auch bekannt als Sagarmatha und Chomolungma -, dessen genaue Höhe von verschiedenen geologischen Unternehmen tatsächlich als 8.848 oder 8.850 Meter aufgezeichnet wurde.

Die Sherpa-Aufgabe besteht darin, ein Camp aufzubauen, sich um die Concierges zu kümmern, sicherzustellen, dass die Lasten gleichmäßig verteilt sind, und für die Sicherheit der Bergsteiger verantwortlich zu sein.

Sherpas müssen sich auch mit den Kunden in Verbindung setzen, sie auf der Strecke unterstützen und anschließend vorauslaufen, um sicherzustellen, dass der Tee zum Kochen kommt, wenn die Kunden im Camp ankommen.

Effektive Sherpa, die oft als aufopfernde, standhafte Freunde des internationalen Bergsteigers angesehen werden, werden sicherlich nur allzu gerne zur Schau stellen, dass sie gut genug sind, um Nicht-Sherpa-Ethnien einzusetzen, um Lasten für sie und auch ihre Kunden zu schleppen.

Allerdings nur zu einem Basislager.

snow covered mountain
Photo by Gianluca Grisenti on Pexels.com

Die Sherpas, die weiterhin in größere Lager und an die Spitze gelangen, sind sehr spezialisiert und gehören normalerweise der ethnischen Kultur der Sherpa an.

Leben und Tod sind beim Everest nahe beieinander

Die Aufgaben in höheren Lagen sind viel gefährlicher, erfordern viel erfahrenere Sherpas und verdienen auch mehr.

Der gewöhnliche Elite-Sherpa kann in zwei Monaten 4.000 bis 5.000 US-Dollar verdienen.

Ganze Dokumentation „Sherpas sind die wahren Helden am Everest“

Sherpas Folge 1  bei YouTube SF1:

Eine Schweizer Expedition am Mount Everest: DOK zeigt in drei Folgen die dramatischen und zum Teil tragischen Ereignisse beim Aufstieg und die atemraubenden Ausblicke in die Himalayalandschaft. Im Zentrum der Reihe stehen die Sherpas. Ohne sie könnte die Expedition den Gipfel nicht erreichen. Gemeinsam mit den DOK-Kameraleuten filmten zum ersten Mal Sherpas am Everest und sie zeigen ihre eigene Sicht auf die Bergtouristen und sich selbst. – Folge 1 führt von ihrer Heimat in Nepal zur halsbrecherischen Arbeit am Berg.

Quelle: SRF DOK

Sherpas Folge 2  bei YouTube SF1:

Über die Leitern im berüchtigen Khumbu-Eisfall klettern. Arbeit in Höhen bis zu 7900 Metern. Zeltlager einrichten. Fixseile verlegen. Auch in der Folge 2 der dreiteiligen Reihe über eine Expedition auf den Mount Everest unter Schweizer Leitung stehen die Sherpas und ihre harte Arbeit im Zentrum. Gemeinsam mit den Schweizer Kameraleuten filmten zum ersten Mal Sherpas am Everest und sie zeigen ihre eigene Sicht auf die Bergtouristen und sich selbst. DOK dokumentiert auch in dieser Folge, wie Schweizer Bergsteiger sich für den Aufstieg auf den höchsten Gipfel der Welt vorbereiten und zeigt die atemraubenden Himalaya-Landschaften.

SRF DOK

Sherpas Folge 3  bei YouTube SF1:

Triumph und Tragik liegen am Everest oft nahe beieinander. Folge 3 der dreiteiligen DOK-Reihe über eine Everest-Expedition unter Schweizer Leitung zeigt beides. Der Aufstieg auf 8500 Meter beginnt in der Nacht um 22 Uhr. Die meisten Bergsteiger tragen Sauerstoffmasken. In diesen Höhen filmen nur noch die Sherpa-Kameraleute. Um 8 Uhr Morgens ist der Gipfel erreicht. Ein grosses Erlebnis mit fantastischen Bildern. Aber beim Abstieg kommt es zu einer Tragödie. Die Sherpas erzählen, was geschah.

SRF DOK


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